Wasserschaden in einem öffentlichen Verwaltungsgebäude
Mehrere Sanitärbereiche, ein Flur und ein Treppenhaus im Erdgeschoss eines Bestandsgebäudes weisen erhöhte Feuchtigkeit in der Estrichdämmschicht auf. Die Schadensursache ist bereits behoben, eine Leckortung war nicht erforderlich.
Ausgangslage
Im Rahmen der Ortsbesichtigung wurde eine umfassende Feuchtigkeitsmessung durchgeführt. An sechs Messpunkten – verteilt auf Damen-WC, Flur, Treppenhaus und drei weitere WC-Bereiche – wurden deutlich erhöhte Feuchtigkeitswerte in der Estrichdämmschicht festgestellt. Die betroffenen Räume umfassen rund 72 m² zusammenhängende Nutzfläche im Erdgeschoss. Eine baudiagnostische Untersuchung war nicht erforderlich.
Maßnahme
Für die Estrichdämmschichttrocknung werden im Abstand von ca. 2,00 – 2,50 m Bohrlöcher mit 50 mm Durchmesser in den Fußboden eingebracht und über ein Schlauchsystem an Seitenkanalverdichter angeschlossen. Da im Bestand keine Ersatzfliesen vorhanden sind, werden die Bohrlöcher nach Abschluss der Trocknung mit hochwertigen Einlegern dauerhaft verschlossen – auf Wunsch in Edelstahl-Ausführung, optional mit Kundenlogo.
Nutzung & Qualitätssicherung
Die Räumlichkeiten können während der technischen Trocknung eingeschränkt weitergenutzt werden. Auf die temporäre Stolpergefahr durch das Schlauchsystem wird ausdrücklich hingewiesen, die Verlegung wird vor Ort entsprechend gesichert und markiert. Die Trocknungsdauer beträgt voraussichtlich zwei bis vier Wochen. Eine verbindliche Terminierung erfolgt nach jeder Kontrollmessung, die den Trocknungsfortschritt lückenlos dokumentiert. Erst wenn die Zielwerte erreicht sind, wird die Maßnahme freigegeben und der Boden fachgerecht wiederverschlossen.
