Wasserschaden in Hermsdorf

Wasserschaden in Hermsdorf

Ein neuer Tag, ein neuer Wasserschaden. Das Telefon klingelte im Juni 2011 und eine Kundin, bei der wir schon mal vor einigen Jahren einen Wasserschaden beseitigt hatten,  meldete einen Schaden in einem Restaurant.   Hier waren in der Herren- und Damentoilette jeweils die Deckenflächen betroffen und die Kundin wusste nicht, woher das Wasser kam. Oberhalb der WC-Anlagen befand sich das Schlafzimmer einer Wohnung, in dem es keine Rohrleitungen gab. Selbst in der abgehängten Decke der WC-Anlagen war keine Rohrleitung zu finden.   Von außen sah die Fassade in Ordnung aus und zuerst konnte man sich nicht erklären, wo das Wasser her kam. Nach einem längeren Gespräch mit der Kundin erzählte diese, dass sie vor einigen Tagen Dachziegel im Hof gefunden hatte.  Dies wurde natürlich sofort durch uns überprüft und dabei wurde festgestellt, dass diese Dachziegel, von ihrem Dach abgefallen waren und deshalb Wasser auf die Unterspannbahn Richtung Regenrinne lief und hierbei das Wasser nicht in die Regenrinne sondern zwischen Mauerwerk und Vollwärmeschutz lief. Es lief bis zu einem Flachdachbereich unten im Restaurant und trat dort in das Gebäude ein. Nach Beauftragung einer Dachdeckerfirma war die Schadensursache beseitigt und die technische Trocknung konnte durchgeführt werden.   Um hier eine kurzfristige und schnelle Trocknung zu erzielen, wurde mit Infrarotplatten gearbeitet.

Was ist eine Infrarotplatte?

Eine Infrarotplatte , auch Infrarotstrahler bzw. Dunkelfeldstrahler genannt, ist eine Heizplatte. Diese nimmt man dazu um Wand- bzw. Deckenflächen auf eine Temperatur von 40 – 50 Grad zu erwärmen und so eine schnellere Austrocknung der Wand- bzw. Deckenflächen zu ermöglichen. In Verbindung mit einem kleinen Luftentfeuchter konnten schon binnen zehn Tagen die Räumlichkeiten wieder renoviert und anschließend die WCs wieder normal benutzt werden.

Allerdings fanden wir die Begrüßung unserer Kundin nicht sehr angenehm.  Jetzt fragen Sie sich warum?   Die Kundin sah mich und sagte: „Herr Thomas, eigentlich freue ich mich Sie wieder zu sehen, aber unter diesen gegebenen Umständen freue ich mich gar nicht.“  Mit diesen Schicksal müssen wir wohl leben, aber das tun wir doch gern.